Von Nachbarschaft zu Bewegung – unser Oktober im Ndajée Café


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OCTOBER 2025

FINALLY AUTOMN
AT NDAJÉE CAFÉ

Hello dear Reader

am 17. September öffnete unser Ndajée Café im Weltkunstzimmer zum ersten Mal seine Türen. Nachbar*innen kamen zusammen, tranken Café Touba, unseren senegalesischen Pfefferkaffee, und tauschten sich über Kunst, Migration und Nachbarschaft aus. Moïse und ich hatten zuvor 300 handverpackte Briefe in der Umgebung verteilt – eine Einladung, gemeinsam etwas Neues zu beginnen. Nach der Eröffnung erhielten wir Mails voller Rückmeldungen, Rezensionen und gut gemeinter Ratschläge: Wie wir „es in Deutschland schaffen“ können.

Diese Begegnungen – direkt, ehrlich, manchmal überraschend – erinnern uns daran, warum wir Kunst machen: um Räume zu öffnen, in denen Austausch wirklich stattfindet.

CAFÉ TOUBA IN THE MAKING

Liebe Daria,
Lieber Moise,

Ich habe mich wirklich sehr gefreut euch kennenzulernen.
(Ich war die mit dem ExMann, meiner Tochter und Freundin und hatte einen Rollator..)
Ich habe versucht zu verstehen was die Künstler hier gezeigt haben… Mir hat der Geruch von Gras gefallen.. die Chinakohlblätter waren irgendwie abstoßend.. dazwischen hing was dass aussah wie Erbrochenes..
wahrscheinlich fehlt mir die entsprechende Bildung um den Zugang zu finden.. sorry!
Was ich euch aber sagen kann ist, dass ihr unbedingt einen Anwalt braucht der euch begleitet.. ihr solltet unabhängig vom Staat euer Leben meistern können damit ihr den Aufenthalt bekommen könnt.

Justina hat gesagt dass Moise was mit Tanz zu tun hat? Es gibt in der Erkrather Straße ein Tanzhaus mit professionellen Lehrern und Klassen. Vielleicht hilft euch der Kontakt.

Viel Erfolg auf eurem weiteren Weg und ganz liebe Grüße "
Carmen

Heute teile ich exklusiv das Performance Piece mit Euch “When you start forgetting how to cross the streets you immediately unlearn borders.”

In Dakar stellten wir fest: Die Idee von Grenzen zwischen Kontinenten ist nichts weiter als eine Inszenierung von Machtpolitik. Denn Musik, Tanz und Erzählungen reisen frei – ohne Visum, ohne Pass. Sie verändern sich, verweben sich, leben weiter in anderen Kulturen. In dieser Performance experimentieren wir mit dem Moment des Verlernens: wir vergessen wie man eine Straße überquert und erschaffen dadurch eine Choreografie, die Regelwerke aushebelt und Körpern Macht in jeder Umgebung zurückgibt.

video preview

Wir danken an dieser Stelle dem Kultursekretariat NRW und Eva Lenhardt für das Besucher*innen Programm, mit dem Moïse nach Düsseldorf kommen konnte!

Kisses,

Daria

600 1st Ave, Ste 330 PMB 92768, Seattle, WA 98104-2246

Daria Nazarenko

I explore how bodies move through and shape space, with a focus on urban and postindustrial landscapes. My work draws on the choreographic potential of everyday routines.

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